Atelier und Comiczeichenkurs

Thorsten Trantow
Tulpenweg 2
79336 Herbolzheim
E-Mail: thorstentrantow(at)hotmail.com

 

Atelier

Huhu, im Zeichneratelier sieht es so aus – hier ein paar Schnappschüsse:

 

Popels

Comiczeichenkurs:

Hey, Leute - ran an die Stifte! Hier zeig ich euch Schritt für Schritt wie ihr das

Comiczeichnen erlernen könnt. Der Kurs wird von Zeit zu Zeit erweitert, schaut

öfters mal rein. Also, los geht's mit der ersten Lektion ...

 

Beginnen wir zuerst ganz easy mit dem Aufwärmen. Ja, wie auch im Sport,

sollte man sich vor dem Zeichnen gut aufwärmen. Dazu benötigt man lediglich

einen Stift und ein Blatt Papier. Zum Thema Zeichenstift sage ich später noch

was. Einfach mal ganz locker und ohne Stress draufloskritzeln. Linien, Striche,

ein Kritzelkratzel eben. Das ist eine gute und erste Übung, um das Arbeitsgerät

Stift und Papier kennenzulernen.

 

Ihr werdet sehen, da entstehen die lustigsten Figuren und Formen. 

Vielleicht erkennt man sogar schon einen ersten groben Entwurf, 

aus dem man später mehr erarbeiten kann. Auf jeden Fall bekommt

dadurch die Hand einen guten Schwung und sie verliert so die

verkrampfte Haltung.

Und so sieht das dann schon mal bei mir aus. Aber damit nicht genug ...
Diese Übung wiederholen
wir besser noch ein paar Mal. Am besten so oft,

bis der Stift qualmt. Egal, einfach ohne Plan volle Fahrt voraus.

Und ein Tipp: der Umwelt zuliebe, wäre hierfür Recyclingpapier natürlich

geeigneter. Oder kritzelt einfach die Zeitung oder alte Bücher voll. Daraus

kann man echt viel machen.

Viel Spaß!

Wie vorhin schon angedroht - noch kurz ein paar Worte zu den Stiften:

Generell kann man mit allen Stiften zeichnen. Es braucht also keinen

"besonderen" Stift, um der Freude am Zeichnen nachzugehen. Vielleicht

ist euch aber schon mal aufgefallen, dass es verschiedene Stärken gibt.

Auf den Bleistiften steht ein H oder B oder HB. Das sind die Härtegrade.

Das B steht für eine weiche Zeichenmiene und H steht für eine harte 

Miene. Dazu werden die Härtegrade noch weiter mit Nummern gekenn-

zeichnet, z.B. H2, B4. Je höher die Ziefer, umso härter bzw. weicher die

Miene. Für das künstlerische Zeichnen sind die Stifte mit dem B und

HB gut geeignet. Bleistifte, die im H-Bereich sind, werden gerne für

technische Zeichnungen eingesetzt.

 

Kommen wir gleich zur nächsten Lektion: Mit Grundformen eine Figur

entwerfen. Dazu benötigt ihr euren Stift, Papier und etwas Verständnis

zu geometrischen Formen. Sprich, ein Kreis oder Viereck. Daraus lassen

sich prima Figuren zeichnen.


Die Grundformen dienen als "Gerüst". Wie das funktioniert, das erkläre ich

euch hier. Es ist total easy und macht riesigen Spaß ...

 

Zuerst zeichen wir einen einfachen Kreis, der nicht zwingend rund sein muss.

Umso lustiger wird sogar das Ergebnis. Dann zeichnen wir schräg, ungefähr vom

Mittelpunkt, ein Rechteck ein. An der Stelle entsteht später die Nase.

Jetzt setzen wir noch die Augen und den Mund mit in den Kreis ...

Aus der Nase lässt sich nun prima eine Rübennase formen - und schwupp, schon ist ein lustiger

Schneemannkopf entstanden. Mit solchen Grundformen kann man die witzigsten Köpfe entwerfen -

probiert es einfach aus!

 

 

Beim nächsten Mal zeige ich euch

dann gerne, wie man aus solchen Grundformen

eine komplette Figur entwirft. Bis bald ...

Tschüss, euer Popel!

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